Vorwahl: Pennsylvania geht mit Abstand an Hillary Clinton – Obama dennoch nicht am Boden
USA. Bei den Vorwahlen der Demokraten zur Präsidentschaftswahl bleibt es weiter bei einem Kopf-an-Kopf Rennen. Clinton holt sich mit dem Sieg in Pennsylvania den nächsten großen Bundesstaat. Einen Sieg von Hillary Clinton bei den Vorwahlen in Pennsylvania hatte so ziemlich jeder seriöse Wahlforscher für sicher gehalten. Dass Clinton am Ende aber mit 55 zu 45 Prozent gegen ihren Konkurrenten Barack Obama punkten konnte, schien als schier unmöglich. Clinton feiert damit eine erneute Wiederauferstehung und hält sich damit den Weg für eine Kandidatur weiter offen. Führenden demokraten wird dieser Wettsreit bis zum Äußersten indes nicht sehr gefallen. Die Republikaner haben mit John McCain ihren Kandidaten schon längst gefunden und bereiten sich intensiv auf den eigentlichen Wahlkampf im Spätsommer und Herbst vor. Die Lage der Demokraten lässt sich indes als suboptimal bezeichnen. Auf der einen Seite Brack Obama. Er hat bisher mehr Delegierte (1694) und mehr Bundesstaaten gewonnen, verfügt über mehr Wahlkampfspenden und steht im direkten Vergleich zu McCain in Umfragen besser da als Clinton (1556). Sie dagegen kann mit Texas, Ohio und eben jetzt Pennsylvania die größten Staaten als Sieg auf ihren Konto verbuchen. Dafür scheinen ihre finanziellen Mittel fast erschöpft zu sein.
Neun Vorwahlen stehen für die Demokraten jetzt noch aus und keiner der beiden Kontrahenten wird bis zum Schluss eine Mehrheit der Delegierten hinter sich vereinigen können. Obama gerät jetzt also mehr denn je unter Zugzwang, wenn er auf der Zielgerade nicht noch gegen Clinton den Kürzeren ziehen will. Die gibt sich nach der letzten Wahlnacht kämpferischer denn je und wird alles daran setzen Obama den sicher geglaubten Sieg streitig zu machen. Quelle: welt.de Bildquelle: piqs.de by diwr
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